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Lieferdienst statt…

Seit einem Jahr klingelt das Restaurant an unserer Tür. Geht es beim Auswärts Dinner doch um mehr als ums Essen?

Die Zeit des Lockdowns. Alles spielte sich zu Hause ab. Und dank der Paketboten und Lieferdienste musste es uns an nichts mangeln.

Wir haben sehr viel positives für uns aus der Zeit gezogen. Das erste Baby-Jahr war für uns sehr intensiv und nah, dadurch dass wir beide zu Hause waren und ganz auf uns zurückgeworfen. Ich habe Stricken gelernt und wieder mehr gezeichnet und einen Blog begonnen. Also ganz viel Handwerk und Ruhe und Meditation nach Innen gerichtet. Weniger nach Außen. Das habe ich genossen. Ganz bei mir seien. Das kann ich hier so schreiben, weil ich nicht einen Krankheitsfall in Bekannten und Familienkreis hatte. Menschen die das erlebt haben, werden ganz anders auf diese Zeit schauen, das will ich nicht herrunterspielen.

Unser Leben kommt ganz langsam wieder in fahrt. So waren wir vorher sehr gerne auswärts essen. Nach Berliner Manier. Wir haben , auch weil der Babyalltag uns so sehr gefordert hatte, in dem Jahr viel bei Lieferdiensten bestellt. Auch mit dem guten Gedanken , damit unsere Lieblings Restaurants zu unterstützen, die Krise zu überstehen. Ein Restaurant haben dadurch überhaupt erst neu entdeckt. Obwohl gar nicht so weit weg von unserem Zu Hause , hatten wir den nicht auf dem Schirm.

Nicht erst seit unserem Japan-Besuch Anfang des Jahres lieben wir es Asiatisch zu essen. Daher sind wir auf DaiDoo gestoßen. Wir waren begeistert, weil sie von den schnöden gebratenen Nudeln bis hin zu fancy pinkes Sushi alles im Angebot haben. Und es ist sehr lecker. Die fritieren Tempura-Insideout-Sushirollen sind der Hit. Und ich bin nah einer auch proppesatt. Alles für ein authentisches Sushi-Erlebnis ist auch dabei. Edamame (Sojabohnen) und Wakamesalat (Algen) ,Sushi in jeder bekannten Form. Unser kleiner mag am liebsten Gurken-Maki.

Nun, da es zumindest in der Außen-Gastro wieder möglich ist, waren wir zum ersten mal persönlich dort. Und wir merken, Essen gehen ist mehr als nur gutes Essen. Wir haben es sehr genossen in der schön gestalteten Atosphere zu sitzen, bedient zu werden und andere Gäste um uns zu haben. Andere Familien mit Kindern , die rumlaufen und spielen und Hmm..sich über Nachtisch freuen. Es fühlte sich wie Urlaub an. Wir können ganz dankbar sein, über alle zugezogenen, die die Spezialitätan aus anderen Ländern mitbringen und uns hier erlebbar machen. Wir nehmen das zu sehr als selbstverständlichkeit. Doch ist es sehr schön sich darauf zu besinnen, dass dies was besonderes ist.

Das feiern wir mit Mochi, die zuckersüß am Gaumen kleben und nach Grüntee mit geröstetem Reis schmecken (Mitarashi Dango), ein Geschmack den wir aus Korea kennen. Dazu Thailändischer Kaffee. Und schon fliegt der Gaumen mit der Phantasie in die Ferne. Hmm..

スバラシ Subarashi Super !!!

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Leben und leben lassen

Wie wir unseren Fleischkonsum eingeschränkt haben. Pesketatismus. Ist das okay oder nicht?

Seit ich als Teenager in Punkto Kochen und Ernährung das Ruder selbst in die Hand genommen habe, habe ich schon etwaige Ernährungsformen ausprobiert. Von Vegetarismus über Vegan, Fleisch wieder essen, Weizenfrei, Lactosefrei, Zuckerverzicht, Kaffeefrei und wieder zurück. Aushandelnd zwischen meiner und der gesellschaftlichen Moral und Gesundheitstrends.

Es gibt so viele Trends. Was Gesund ist und was nicht, wandelt sich so schnell wie die Wettervorhersagen. Ob die Aussagen über nutzen und Schaden für den Körper stimmen ist teilweise gar nicht mehr nachzufolziehen. Zu Zeiten meiner Großmutter, Nachkriegsgeneration, war das einfacher. Gesund ist es, wenn man was zu essen hat. Und selbstgekocht hat man da auch selbstverständlich. Es gab noch garnicht so viel Fertig-Produkte und essen gehen war noch was besonderes. Meine Oma hatte einen großen Gemüsegarten. Nicht, weil es schick ist „zurück zur Natur“ zu leben, sondern, weil es billiger war , als alles im Supermarkt zu kaufen und das von je her so war, dass man sein eigenes Essen angebaut hat. Ganz früher, vor meiner Zeit, haben sie sogar noch die eigenen Hühner geschlachtet.

Heute ist es teurer sein eigenes Gemüse zu ziehen, als die billigen Waren, die aus den riesigen Plastikgewächshäusern in Almerìa in Spanien für den europäischen Markt gefertigt werden, zu kaufen (Almerìa Plastikmeer ). Das Pro-Agument hierfür ist, dass eine wachsende Weltbevölkerung leichter zu ernähren ist, wenn wir massenhaft und kontrolliert produzieren. Gegenargumente gibt es viele. Erstmal, brauchen wir den solche Massen? Durch unsere Angebots orientierte Marktwirtschaft und der nachfolgenden Überproduktion, schmeißen wir allein in Deutschland ein drittel des aktuellen Nahrungsmittelverbrauchs weg. Das bedeutet, dass jährlich 2,6 Millionen Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche „umsonst“ bewirtschaftet werden. (Quelle: WWF ) Auf diesen Flächen könnte genauso gut das Klima unterstützender Wald sein. Oder Wohnraum, oder beides.

Etwas verbindet unser verschwenderisches Konsumverhalten und die Verunsicherung der richtigen, gesunden Ernährung. Entfremdung.

Ein Schlagwort, was mir in den letzten Jahren immer häufiger begegnet ist. Fremd dem eigenen sein gegenüber. Fremd der Natur gegenüber und dem eigenen Platz darin. Wer von uns kann den noch sein eigenes Gemüse anbauen oder den eigenen Kindern alle uns umgebenden Pflanzen erklären? „Mama, welcher Baum ist das?“ Ist das Giftig oder nicht? Hat mir in der Schule niemand beigebracht. Fremd dem Wert der Dinge gegenüber. Wenn ich selber ein paar Tage an meinem Pullover gestrickt habe, gehe ich sorgfältiger damit um, als wenn er zu billig aus Kinderhand bei einem großen Klamotten-Laden über die Theke ging. Aber das ist ein anders Thema. Ich sehe hier in meinem Garten, wie lange es dauert, bis meine Karotten gewachsen sind. Dass ich Monate investieren muss, bis sie uns ernähren. Da scheint das verschwenderische noch absurder.

Dass wir nicht mehr spüren, was gesund für uns ist, liegt auch an dieser Entfremdung. Wir lassen uns zu viel abnehmen. Na klar, kann ich nicht alles selber produzieren, was ich für mein modernes Leben momentan meine zu brauchen. Ich steige nicht ins Bergwerk und hohle seltene Metalle heraus, um mein eigenes Phone zu klöppeln. Aber ich kann mich bemühen wieder Dinge zurück zu gewinnen und mich stetig zu hinterfragen. Brauche ich diese Dinge? Kann ich das auch selber machen? Unser stetiger Camping Lifestyle, unsere Haltung zu „Do it yourself“ ist anstrengend aber auch sehr erfüllend. Beides.

Nun aber zu der Frage? Wie ernähren wir uns gerade?

In meiner Schwangerschaft und vor allem danach, als ich gestillt habe, konnte ich den Gedanken nicht mehr ertragen, dass wir Fleisch aus Massentierhaltung konsumieren, und dass den Kühen ihre Babys weggenommen werden, damit sie uns die Milch geben. Ich sah mich eins zu eins verbunden. Wenn nun einer käme mir mein Baby wegnehmen und meine Milch mir abzapfen. Zu grausam der Gedanke. Also, sagte ich : “ Schatz, wir können kein Fleisch mehr essen.“

Gar keins mehr? Hmm..Mist. Denn leider schmeckt es mir gut. Aber ich finde es nicht richtig. Aber, um es mit Deichkind zu sagen „Leider geil“. Diese Zerrissenheit führte zu unserem momentanen Kompromiss. Pescetarismus ( Wiki ).

Das bedeutet wir essen keine Tiere. Aber ab und zu noch Fisch. Ja, die ja auch Tiere sind. Also wir essen keine Säugetiere. Dies ist ein Kompromiss. Um vom Fleischkonsum runter zu kommen aber nicht gleich von 100 auf 0. Sondern erstmal nur ein Teil.

Ganz lösen konnten wir uns nicht. Es gibt ab und zu noch Fisch. Weil, das Leid ist nicht so erkennbar, nachfühlbar wie bei Säugetieren, die wir selber auch welche sind? Fische schreien nicht.

Eigentlich nicht okay. Leiden tun die auch und die Überfischung unserer Mehre ist auch schlecht für das Klima und Verschwendung. Die Art , wie wir mit dem Konsum von Tieren umgehen ist ganz widerlich. Und so ist es moralisch eigentlich nicht okay Fisch zu essen. Auch hier wieder, wenn ich dem nicht entfremdet bin, sondern meinen Fisch selber fange, finde ich es okay. Das führt auch ganz natürlich dazu, dass man es seltener tut. Wer hat schon Lust und zeit jeden Tag angeln zu gehen.

Ich habe bei einem Kochkurs mal eine Jägerin kennen gelernt. Als Teeny hätte ich das noch sträflich verachtet. Jetzt konnte ich ihr aber aufgeschlossen zuhören. Und auf diese Art konnte ich es sogar gut heißen, was sie beschrieb. Wie genau sich die Jäger im Wald auskannten und den Bestand im Blick hatten. Nur wenn es nötig und möglich war ein Tier zu erlegen konnte man es sich nehmen und dann selber tatsächlich sogar zum Verzehr zubereiten. Und ein Wild ernährt ziemlich viele Menschen.

Nun kann nicht jede*r in den Wald gehen sich ein Wild schießen, dann wären sie ruck zuck weg. Es ist aber auch nicht richtig, dass wir jeden Tag so viel Fleisch essen. Fleisch sollte es seltener geben. Ich kann jeden Tag in den Supermarkt gehen und abgepackt was kaufen. Ich kann nicht jeden Tag selber was schlachten und haltbar machen und essen. Wenn wir noch selber ein Tier großziehen und dann schlachten würden, würde es sich ganz natürlich ergeben, dass wir nur ein paar mal im Jahr schlachten würden. Wenn überhaupt. Ich bezweifle, dass alle da draußen, die dick Döner und Schnitzel mampfen auch den Schneit hätten ein Tier mit den eigenen Händen zu töten.

Auch mir würde es schwer fallen einen Fisch zu erschlagen. Doch esse ich ihn noch. Recht selten. Manchmal alle paar Wochen ein mal. Bis ich auch das loslassen kann. Wir werden sehen. Lieber eine langsame Veränderung, als gar keine.

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Zuckerfrei ab Mitte Mai

Gute Vorsätze. Tun uns diese gut?

Seit der Schwangerschaft und vor allem die ersten Monate nach der Geburt unseres Kindes haben wir beide ordentlich an Kilos zugelegt. Der Schlafmangel und Stress wollte irgendwie kompensiert werden und wir haben uns das nicht verwehrt und verboten. Wenn es eh schon anstrengend ist, weil dein Leben gerade fundamental auf den Kopf gestellt wird, du dich neu einfügen und finden musst, dann sei nicht auch noch streng mit dir und erwarte direkt wieder eine Top-Bikini Figur und Leistungsstärke.

Wir haben die letzten zwei Monate vor der Geburt schon einmal zuckerfrei gelebt, weil das gesünder für unser Baby ist und weil ich gelesen hatte, dass dann die Wehen nicht so schlimm sein würden. Super Motivation! Da fiel es mir leicht das zu machen. Und nach ca. drei grummpy Entzugs-Tagen vermisste ich den schweinischen Süßkram auch nicht mehr. Tatsächlich fühlte es sich sehr gut an. Ich hatte weniger oder gar keinen zwischen durch mal Hunger und war mit den festen und gesunden Mahlzeiten ganz zufrieden und erfüllt. Wir hatten sogar zuckerfreien Senf und Gewürzgurken im Haus. Ja, die sind sonst mit Zucker. Man muss auf so vieles achten.

Dann kam die Geburt. Und nachdem ich während der Wehen dachte, dass ich sterben würde und das nicht überlebe, die Geburt nicht lockerflockig verlief und in einen Kaiserschnitt gipfelte, war ich hinterher so wütend und enttäuscht von dem „Hippishit“, dass ich aus Trotz und Protest mir dann wieder die Zuckerbomben gegönnt hatte. Und zwar so richtig! Die ersten Wochen gab es viel „Ich gönn mir“-Kuchen. Das war nötige Nervennahrung in der ersten Zeit. Aber nun, nach einem Dreiviertel Jahr, sind wir angekommen in der neuen Rolle und dem Mehraufwand an Arbeit und wollen uns mit mehr Sport und Ernährung wieder unserem körperlichen Wohlbefinden widmen. Unsere Idee dafür? Wieder Zuckerfrei.

Jetzt fällt es aber auch wieder schwerer dem Zucker zu entsagen, der hat ja nun bekannter Weise doch ein wenig suchtpotential. Und wir haben unsere Dosis ganz schön erhöht. So schieben wir seit Wochen den Spruch vor uns her: „Zuckerfrei ab Mitte Mai!“ Der Gedanke dahinter: „Wir werden uns dem stellen, aber noch nicht heute, sondern in der Zukunft. Soll sich Zukunfts-Jenny damit rumplagen.“ Ein wenig Aufschub. Ein guter Vorsatz. Doch ist es bereits ende Mai und wir immer noch Sugarholics. Und unser Vorsatz macht uns ein schlechtes Gewissen. Was sich auch nicht gut anfühlt.

Und wärend wir nun unseren gut gemeinten Vorsatz vor uns her schieben, vergeht die Zeit und ich bemerke, dass es sich sanft von ganz alleine wieder einpendelt. Wir schaffen es immer öfter wieder selber und gesund zu kochen. Ich habe wieder Freude daran. Und dann schmeckt es auch gut! So richtig gut würzen kann ich nur mit guter Laune. Das ist auch immer ein Anzeichen für mich, wenn das Essen versalzen ist oder unstimmig, dann bin ich nicht verliebt, wie das gängige klichee sagt, sondern emotional irgendwie aus meiner Mitte.

Wir kochen wieder gerne und essen auch weniger Süßkram, oder? Na gut, Eis an der Eisdiele, hmm und Nutella steht auch noch auf dem Frühstückstisch und…Kuchen. Hmmm.. na ja, vielleicht essen wir immer noch Süßkram. Aber ich fühle mich in meinem Körper wohler. Mein Bauch hat wieder mehr stärke. Die Muskeln rücken wieder in die Mitte. Und ich fühle mich nicht mehr so in Mitleidenschaft gezogen. Vor dem Wochenbett war mir noch nicht mal bekannt gewesen, dass es eine Rektusdiastase gibt. Rektus..was? Ja, genau. Wir kriegen so wenig erzählt von der Zeit nach der Geburt. Rektusdiastase bedeutet, dass die Bauchmuskeln sich von der Mitte des Bauchs zur Seite verschieben, wenn der runde Babybauch richtig prall wird, und diese nicht einfach so wieder dorthin zurück gehen. Dafür muss frau was tun. Der weibliche Körper leistet da was wahnsinniges. Alle Organe innen drin verschieben sich nach oben, die Muskulatur verschiebt sich, das Gewebe wird ganz weich. Alles, um platz zu schaffen für dieses neue wundervolle Leben.

Und das sieht und fühlt Frau hinterher dann auch. Es war für mich befremdlich zu fühlen, dass mein Bauch so weich und ungeschützt war. Wenn sich eine zu feste Berührung gleich bedrohlich anfühlte. Mein Körperempfinden kommt nun zu mir zurück, weil ich mich besser bewegen kann. Weil ich super stark und fit werde, allein dadurch, dass ich mein Kind, dass immer größer und schwerer wird, den ganzen Tag trage. Weil der Frühling mich rauslockt und ich mich dadurch mehr bewege. Ganz natürlicher Rhythmus des Lebens, der Jahreszeiten. Und die Baby-Kilos gehen langsam und stetig zurück. Jetzt nach fast einem Jahr fühlt es sich wieder normaler an und damit ich mich auch wieder mehr zu Hause in meinem Körper. Und das ist mein eigentlicher Wunsch hinter dem Projekt Pfunde purzeln oder eben Zuckerfrei gewesen.

Es ist immer wichtig, egal bei welcher art Ernährungsumstellung, zu hinterfragen wieso tue ich das jetzt eigentlich? Was erhoffe ich mir davon? Wie wichtig ist mir dieses Ziel?

Dadrüber hinaus lerne ich dadurch gerade Geduld. Das fällt mir im Leben total schwer. Ich will alles immer jetzt sofort. Dass etwas Zeit braucht zum wachsen, akzeptiere ich leichtfüßig eigentlich ausschließlich im meinem Garten. Aber sonst nicht. Und die Erfahrung der Schwangerschaft, dadurch selber der Garten zu sein, in dem was wächst, zwingt mich Geduld zu üben. Dankbar sein für die Lektionen des Lebens, heißt aber nicht, dass ich sie in dem Moment der Anstrengung auch gut finden muss. So wie man mit brennenden Muskeln den Marathon laufend, verflucht diese Idee gehabt zu haben, aber hinterher zufrieden Endophine überschüttet im Ziel zusammen bricht.

Darauf erstmal ein belohnendes stück Kuchen. Mit Wertschätzung der Leistung gegenüber und Genuss. Zuckerfrei? Das machen wir dann mal, wenn wir stark und in unserer Mitte sind und extra Energie übrig haben für so eine Umstellung, mit Lust am gesunden Körper-Benefit und nicht um unseren Baby-Speck los zu werden. Den brauch unser kleines gerade doch auch noch zum kuscheln.

Tun Vorsätze gut? Ja, aber es müssen die richtigen, aus den richtigen Gründen sein.

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“Hmm… Das ist lecker! Aber da würde noch super gut _______ zu passen!”

Perfektion. Oh, das hat immer so ein bitteres Geschmäckle. Starr und unflexibel. Aber das kan auch verspielt sein. Der Wunsch hin zu Verbesserung. Das kreative Spiel mit Geschmack. Sich loslösen von Rezepten und in das ausprobieren und forschen übergehen. Was passiert, wenn ich hier Zimt dran mache, auch wenn es nicht vorgesehen ist? Geht das noch besser? Interessanter? Mehr jammi?

So ist für mich die Kritik am Essen immer auch ein hinwenden zu dem Spiel mit den berauschenden Geschmack-Wows!

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It’s all about the food

Hello World! Worum geht es hier eigentlich?

Essen. Das ist das wichtigste! So die Philosophie meiner Familie. Meine Oma Inge legte dafür den Grundstein und alle, die wir nachgekommen sind lieben es gut zu Essen und können durch geschulten Geschmack auch vorzüglich kochen. Keine Mahlzeit am Familientisch vergeht ohne einen Austausch darüber was man gekocht hat, was an diesem Essen verbessert werden kann und was man noch vor hat zu kochen. Kochen, kochen, kochen. Aber auch Backen. Von den über Generationen weitergereichten Rezepten hin zu Experimenten, die mal beglücken, mal nicht.

Vor allem habe ich gelernt nicht die Rezepte zu befolgen , sondern eine vor Ideen sprühende Geschmäcker -Bibliothek in meinem Kopf, auf meiner Zunge zu speichern. Ich kann mir gut vorstellen , wie verschiedene Zutaten zusammen schmecken werden. Ich werde mit euch diese Erfahrungen Teilen.

Dies ist aber kein reiner Koch und Rezepte Blog. Wenn nicht gerade eine weltweite Pandemie herrscht, gehen ich und mein Mann wahnsinnig gerne Essen. Und auch hier, it´s all about taste! Von Sterne Restaurantes, über Hinterhof -Tipps, Vokü im linken Stadtteil oder die Pommesbude am Supermarkt. Wir probieren alles aus und finden die Orte, wo es am leckersten Schmeckt. Geheimeste Geheimtipps, die ihre 15 minutes im Spotlight bekommen sollen, indem ich es hier mit euch teile. Mit Foto, Video und Witz!

Zur Zeit sind wir in Hannover und werden hier viel beleuchten, aber auch auf unsere Ausflüge nach Berlin, Köln , Gehrden und Tokyo nehmen wir euch mit. ja, richtig gehört. Ob groß oder klein. Wir nehmen euch mit in unsere Welt und unseren Wirkungsgrad.

Dies ist kein fancy Lifestyle Blog, der euch bezirzen und neidisch machen soll. Dies ist eine warme freundliche Einladung an unseren familiären Esstisch.

Guten Appe Tit, Piep, piep, piep!